
Am vergangenen Wochenende hieß es für die Jonges der Tischgemeinschaft 15: „Auf ins Münsterland!“
Unser Ausflug führte uns am 06.06.2026 ins beschauliche Rhede im Westmünsterland. Auf dem Programm standen historische Entdeckungen, jede Menge Kultur und die feine Braukunst der Brauerei Hagedorn.
Hier ist der Rückblick auf einen rundum gelungenen Ausflug:
Solide Grundlage und der erste Vorgeschmack
Unsere Tour startete zur Mittagszeit im italienischen Restaurant Villa Antica in Rhede. Um für den langen Nachmittag gewappnet zu sein, stärkten wir uns erst einmal mit hervorragenden Schnitzeln. Und weil man im Münsterland bekanntlich nicht auf dem Trockenen sitzen soll, gab es bereits hier das erste frisch gezapfte Rheder Dunkel. Die perfekte Einstimmung auf das, was noch folgen sollte!
Exklusive Audienz beim Brauereidirektor
Pünktlich um 15:00 Uhr wurden wir in der Brauerei Hagedorn von keinem Geringeren als Brauereidirektor Klaus Passerschröer persönlich empfangen. Bei der anschließenden Verkostung führte er uns bildhaft durch die Geschichte des Hauses und erklärte die leidenschaftliche Brauidee hinter seinen Kreationen.
Vier ganz besondere Spezialitäten durften wir unter fachkundiger Anleitung probieren:
- De Grens 1765: Ein mildes, süffiges RotHELL Lager, dessen rote Farbe im Glas an die Schmuggler erinnert, die hier früher im Morgengrauen die Grenze zwischen Deutschland und Holland überquerten.
- Rheder Dunkel: Der absolute Klassiker des Hauses (seit 1998). Altbier-typisches Malz trifft hier auf westfälische Pilsener Brauart – quasi die perfekte flüssige Brücke zu unserer Heimat am Niederrhein!
- Marunada: Ein kastanienbraun-rotes Amber Lager, inspiriert vom traditionellen Kastanienfest im kroatischen Lovran. Ein genialer Mix aus deutscher Brauklarheit, österreichischer Eleganz und kroatischer Seele.
- Via Clara: Das herbe Highlight zum Schluss! Ein obergäriges, kräftig gehopftes Übersee-Bitter, das an die robusten Biere des mittelalterlichen Hanse-Fernhandels auf dem westfälischen Hellweg erinnert.
Ein spannender Rundgang durch die heiligen Hallen der Produktion rundete das Brauereierlebnis perfekt ab.
Kultur und die nötige „Bettschwere“
Nach so viel Theorie und Praxis tat ein wenig Bewegung gut. Bei einer kleinen Sightseeing-Tour schlenderten wir am idyllischen Schloss Rhede vorbei und warfen einen Blick in die beeindruckende neugotische Pfarrkirche St. Gudula.
Den Abend ließen wir schließlich gemütlich in der traditionsreichen Gaststätte „Zur Ratsschänke“ in der Hohen Straße in Rhede ausklingen. Bei ein paar letzten Runden Rheder Dunkel wurden die besten Sprüche des Tages geklopft, bis sich bei allen die verdiente „Bettschwere“ einstellte.
Nach einer erholsamen Nacht im Hotel ging es am Sonntag wieder zurück nach Düsseldorf.
Fazit: Ein großartiger Ausflug, der absolut Lust auf die nächste Tour macht! Ein dreifaches „Gieß rin!“ auf dieses gelungene Wochenende!









